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A5 Hardcover 560 S. 29 €

e-Book 5,99 €

Dieses Buch wird wohl zu den Aufregendsten dieses Jahrs gehören und wird wohl die Leser in zwei Lager teilen.

Ein tiefgründig recherchierter Roman, welcher überaus spannend, fesselnd und provokant, bisweilen witzig und lehrreich zugleich, das Leben der Menschen im Spätmittelalter reflektiert.

Im Jahr 1347, in dem die Pandemie ganz Europa fest in den Griff bekommt, muss der Protagonist Ludolph, von seinen Eltern, im Alter von zwölf Jahren in ein Kloster gegeben werden. Dort soll er dem Herrn bis ans Ende seiner Tage in Demut dienen. Bereits als Kind schon kritisch, erwächst in ihm eine stetig wachsende Kritik zu allem was mit diesem Gott, von dem sie alle reden, zu tun hat.

In seinem Kloster geschehen schlimme Dinge, ein Archivar nach dem anderen segnet auf seltsame Weise das Zeitliche, sowie der Zölibat fordert seinen Tribut.

Aufgrund seines Intellektes wird Ludolph mit 17 Jahren vom Abt zum Studieren von Kirchenrecht, Philosophie und Medizin, nach Prag geschickt. Die Erfahrungen, in dieser derzeit bereits weltoffenen Stadt, führen bei ihm mehr und mehr dazu, die Kirche, diesen Gott sowie die Herren von Gottes Gnaden und die Kurie infrage zu stellen. Ein gefährliches Unterfangen, denn er befand sich, zeitlich gesehen, inmitten der Inquisition.

Das freie Leben in Prag gefällt ihm und wohl ist da auch ein Frauenzimmer, namens Franziska, welche sein Interesse weckt, was aber für ihn nicht einfach ist, mit seinem Dasein als Mönch zu vereinbaren.

Die Willkür der Herren, die Inquisition und die Pest, stellt die Familie von Ludolph auf eine schwere Probe, was sie zwingt, ihr gesamtes Leben umzukrempeln. Schlussendlich flieht sein Vater mit den verbliebenen Söhnen nach Györ in Ungarn. Diese Flucht blieb nicht ohne Folgen, aber nach schmerzlichen Verlusten erreichen sie dann doch das gelobte Land.

Ludolph und seine Liebste wollen der Familie hinterherziehen, um endlich ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Begleitet von ein paar Prager Kommilitonen ziehen auch sie gen Györ, mit dem für Ludolph wohl schrecklichsten Ende.

Für ihn manifestierte sich nun eine Entscheidung, welche er bereits seit langem in sich führt. In Györ angekommen, mit einer grausamen Gewissheit, entledigt er sich seiner heuchlerischen Kutte, verbrennt sie und hat den Entschluss gefasst, statt unsinnig für die Bedürftigen zu beten, ihnen mit seinen heilenden Händen als Arzt zu dienen.

Faszinieren

A5 Hardcover 480 S. 26 €

e-Book 5,99 €

Dieses kleine Werk beheimatet eingangs philosophische Konstrukte über das Sein und die kosmischen Hintergründe unserer Existenz, darüber hinaus reisen wir durch 755 Jahre Geschichtshistorik, beginnend mit der Mitte des 11. Jahrhundert, einfach deshalb, um die Zeit, in welcher das Haus Montfort und das Geschlecht Königsegg-Rothenfels ihr aktives Wirken hatten, besser zu verstehen. Daran schließt sich ein kleiner Rundblick in die Gemäuer des Stadtschloss Immenstadt an, sowie deren wechselnde Herrschaften und Bewohner, welche Freud, Leid, Liebe, Hass, Verzweiflung, Hoffnung und Zuversicht dieser Zeit widerspiegeln. Ich habe sicher nicht den Anspruch eines Geschichtshistorikers, dafür gibt es viel geeignetere Schriftsteller und Literaten, habe aber von allen profitiert und bin somit in der Lage, Vorgänge, Zahlen, Daten und Fakten, so wiederzugeben, wie sie eben waren.

Lernen

A4 Foto Hochglanzpapier Hardcover
304 S.. & 360 Bilder 46 €

e-Book 8,99 €

Dieses, mit Wissen gefüllte Werk, ist durch eigene Reisen und viel Recherche entstanden. Die gesamte Geschichtshistorik der wichtigsten Völker Perus werden durchleuchtet, dann die schlimme Kolonialzeit, bis hin zur Unabhängigkeitserklärung Perus am 28. Juli 1821. Damit aber war der Leidensweg der peruanischen Bevölkerung noch lange nicht beendet. Korrupte Regierungen gaben sich die Hand bis dann endlich Anfang der 90er Jahre im 20ten Jahrhundert die Demokratie Einzug hielt und an die Regierung kam. Heute ist Peru der wirtschaftsstärkste Staat nach Brasilien in SA.

15.000 Jahre Historie, von solcher Faszination, kann kaum ein Land vorweisen. Bereits 13000 B.C. waren die ersten Siedler in Peru angekommen. Sie zogen vor etwa 42.000 Jahren von Afrika aus, um neue Lebensräume zu finden. Sie gingen durch Asien und dann, über die damals trockene Beringstraße, durch Alaska, Nordamerika und Zentralamerika bis nach Peru, um die ersten paar tausend Jahre als Jäger und Sammler dort zu überleben.

Die ältesten bisher bekannten Monumentalbauten auf dem amerikanischen Kontinent stammen von der Norte-Chico-Kultur, eines präkolumbianischen Steinzeit-Kulturstammes. Sie bauten die ersten Steingebäude bereits 3.500 BC sowie die ersten Pyramiden und ihr monumentales religiöses Zentrum 3.200 BC. Das zu einer Zeit, als die Ägypter noch über 500 Jahre im Sand spielten, bevor sie, in ihrer ersten Dynastie, begannen ihre Pyramiden zu erbauen. Stufenförmige Pyramiden, Prozessionsstraßen und riesige eingefasste Höfe fanden sich von der Norte Chico Kultur in Sechín Bajo und Cerro Sechin im Casmatal, 182 Kilometer nördlich von Lima.

Wir besuchen die Kulturstätten der Tiahuanacu, der Chimú, Chavín, Nazca, Kotosh, der Chachapoya sowie der Inka. Weiterhin wird von all diesen Kulturen tiefgründig referiert.

Mit dem Eintreffen der Spanier 1521, unter der Führung von Franzisco Pizarro, endete das riesige Reich der Inka, welches damals flächenmäßig fünfmal so groß war als die BRD!

Mitten im Andenhochland befindet sich die Hauptstadt des früheren Inkareiches, die heute durch einzigartige Bauwerke und durch eine atemberaubende Lage besticht. Cusco oder auch Cuzco in anderer Schreibweise, raubt vielen Gästen durch die Lage auf 3.416 Metern über dem Meeresspiegel im ersten Moment im wahrsten Sinne den Atem. Cuzco ist auch viel mehr als nur ein Ausgangspunkt für die geheimnisvolle Inkastadt Machu Picchu in den Anden sowie Sacsayhuamán & Ollantaytambu.

Wusstest du, dass die höchste Gebirgskette der Welt außerhalb des Himalayas in Peru zu finden ist? Wir reden hier nicht von Cuzco und den Anden im Süden. Im Norden versteckt sich ein echtes Juwel der Abenteurer und Outdoor-Szene: Die Cordillera Blanca. Mit 22 schneebedeckten Bergen die jeweils mehr als 6.000 Metern hoch sind, zieht sich diese Gebirgskette durch das nördliche Zentralperu und ist ein wahres Mekka für alle Abenteurer. Dieses Gebiet wird auch die Schweiz Lateinamerikas genannt.

Iquitos – Isolierte Stadt im Regenwald

Was Manaus für Brasilien ist, ist Iquitos für Peru. Die Dschungel-Metropole am Río Amazonas ist nach wie vor nur per Flussboot oder Flugzeug erreichbar und erlebte seine Blütezeit während des Kautschuk-Booms. An vielen Straßenecken können Sie heute noch die vergangene Pracht bewundern. Der peruanische Regenwald erstreckt sich im Nord-Osten über etwa 60% der Fläche von Peru. Iquitos ist mit über 420.000 Einwohnern die größte Stadt im tropischen Regenwald des südamerikanischen Anden-Staates Peru und die Hauptstadt der Region Loreto sowie der Provinz Maynas. Die Stadt ist per Straße von der Außenwelt abgeschnitten und nur mit dem Flugzeug oder mit dem Boot über den Amazonas zu erreichen. Sie liegt 125 km unterhalb des Zusammenflusses der beiden Hauptquellflüsse des Amazonas, Río Ucayali und Río Marañón.

Der Regenwald, unsere grüne Lunge und Klimastabilisator, ist in Gefahr

Doch in den nächsten Jahren dürfte es noch viel schlimmer kommen: basierend auf Daten des INPE wurde errechnet, dass 2020 voraussichtlich weitere 35.000 Quadratkilometer Wald fallen. Im Jahr darauf könnten es sogar knapp 70.000 Quadratkilometer sein, was ungefähr der Größe Irlands entspricht. Damit kommt der Amazonas-Regenwald in gefährliche Nähe eines Kipppunkts. Schrumpfe er auf 20 bis 25 Prozent seiner ursprünglichen Fläche, könne er nicht mehr genug Niederschlag erzeugen, um sich selbst zu erhalten. In den warmen Tropen verdunstet das Wasser nach Niederschlägen rasch und steigt mit dem Nass, welches die Pflanzen durch ihre Transpiration abgeben, als Dampf nach oben. Ein großer Baum entlässt so, bis zu 500 Liter Wasser pro Tag in die Luft. Am Himmel kondensiert es zu Wolken, die dann über dem Wald abregnen. Der Amazonas-Regenwald produziert auf diese Art rund 50 Prozent des dort fallenden Niederschlags.

Machtgier und Profitsucht, unter Anführung des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro sorgen dafür, dass unsere grüne Lunge rücksichtslos und unwiederbringlich abgeholzt wird.



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